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9./10. September 2017 in Rendsburg

ADAC Motorboot Masters-Pilot Rudy Revert zum neuen Europameister gekrönt

Große Bühne für den Nachwuchssport im Obereiderhafen
Die UIM Formel 4-Europameisterschaften, die am vergangenen Wochenende (09./10. September) in Rendsburg im Rahmen des ADAC Motorboot Masters ausgetragen wurden, waren ein großer Erfolg für die Gastgeber. „Wir durften ein Teilnehmerfeld mit 33 Piloten aus 13 Nationen bei uns in Rendsburg begrüßen. Knapp 3.000 Rennsport-Fans und Zuschauer konnten spannende Rennen mit viel Action auf dem Rundkurs im Obereiderhafen verfolgen. Alles verlief reibungslos“, erklärte Organisationsleiter der EM, Wolfram Marek. Auch Lokalmatador Torsten Stangenberg (Heidgraben), einer der „dienstältesten“ Piloten im ADAC Motorboot Masters zeigte sich begeistert vom Wochenende: „Für mich ist dieses Event in Rendsburg das schönste im Rennkalender, weil ich mich hier dem heimischen Publikum präsentieren kann. Aber auch, weil dem Nachwuchs eine große Bühne geboten wird.“ Das Wetter spielte schlussendlich ebenfalls mit, auch wenn der Samstagvormittag ziemlich verregnet war. Pünktlich am Sonntag, als drei der insgesamt vier Formel 4-Europameisterschaftsläufe ausgetragen wurden, kam die Sonne heraus und bei strahlend blauem Himmel kürte sich der ADAC Motorboot Masters-Pilot Rudy Revert aus Frankreich zum neuen Europameister. Als Außenseiter, den niemand so richtig auf der Rechnung hatte, und mit einer super Performance hielt Revert unter anderem den amtierenden Weltmeister Juho-Matti Manninen (Finnland) auf Abstand. Revert selbst war nach dem Rennen sprachlos: „Die Gefühle sind bei mir gerade auf einer Achterbahn. Mir fehlen die Worte. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Mit diesem Erfolg habe ich absolut nicht gerechnet.“ Max Stilz (Kernen) belegte nach einem für ihn durchwachsenen Wochenende im ADAC Motorboot Masters hinter Rudy Revert den zweiten Platz, gefolgt von Patrick Wiese (Bondorf) auf dem dritten Rang. Als bester deutscher Pilot im A-Finale der EM kam Stilz auf Rang sechs, während Wiese sich auf dem zwölften Platz einreihte.


Nachwuchsserie ADAC Motorboot Cup

Auf dem 1.200 m langen Mehrbojen-Kurs, der mit zwei Rechts-Schikanen überaus anspruchsvoll ist, mussten sich auch die Nachwuchsfahrer im ADAC Motorboot Cup beweisen. Hier erkämpfte sich Denise Weschenfelder (Karlsruhe) zwei Laufsiege, während zwei „Neulinge“ das Feld gehörig durcheinanderwirbelten. Die 17 Jahre alte amtierende Meisterin holte sich den Sieg im ersten Sprintrennen und überquerte am Sonntag im ersten Hauptlauf mit einem Vorsprung von fast 30 Sekunden auf den Zweitplatzierten Marvin Liehr (Henningsdorf) die Ziellinie. Doch die „Neuen“ machten am Wochenende mächtig Eindruck. Mit einem Laufsieg am Samstag holte sich Liehr in der Addition der beiden Sprintrennen Platz zwei hinter Weschenfelder. Leon Faßbender (Köln), der zweite schnelle „Rookie“ im Feld, folgte auf dem dritten Rang.

Auch in den Hauptrennen am Sonntag zeigten Faßbender und Liehr, wieviel Potential in ihnen steckt: Faßbender triumphierte im zweiten Durchgang vor André Zeipelt (Hagen) und Weschenfelder. Max Winkler (Heppenheim) und die Vizemeisterin des vergangenen Jahres, Isabell Weber (Rümmingen), die sich in den vergangenen Rennen als feste Größen im ADAC Motorboot Cup entwickelt hatten, erwischten kein gutes Wochenende. Während Winkler mit einem defekten Trimm zu kämpfen hatte, fehlte Webers Katamaran der Speed.


ADAC Jetboot Cup

Im ADAC Jetboot Cup wurden die Gewinner der Klassen Ski Open/Ski Stock, Runabout Open, Runabout Stock sowie der Einsteigerklasse Spark am Sonntag von den Zuschauern mit großem Applaus gefeiert. So sicherte sich Doppelstarter Philip Salobir (Viernheim) mit einer Top-Leistung in allen drei Läufen klar den Sieg in der Klasse Ski Stock. In seiner zweiten Saison im ADAC Jetboot Cup setzte sich der 16-Jährige gegen Marc Lindemann (Witten) sowie den erfahrenen Olaf Stern (Helvesiek) durch.

Mit einer einwandfreien Performance holte sich der Däne Christopher Jensen (Helsinge), vor Jahresfrist in Rendsburg noch auf dem dritten Platz, nach drei Läufen den Sieg vor Dejan Dimov (Viernheim) und Eric Mühlhausen (Saarbrücken). Titelverteidiger Patrick Hoffmann (Saarbrücken) hatte das Wochenende über mit Problemen zu kämpfen und konnte den dritten Lauf nicht beenden: „Ich fahre einen neuen Jetski und das Material ist noch nicht ganz so eingestellt, wie ich es mir wünsche. Am Start komme ich einfach nicht richtig weg. Im dritten Lauf ist dann der Wasserschlauch abgegangen, was ich mir überhaupt nicht erklären kann,“ sagte Hoffmann.

Bei der mit bis zu 500 PS starken Booten leistungsstärksten Klasse Runabout Open sicherte sich Lokalmatador Burak Erverdi (Hamburg) wie schon im Vorjahr an gleicher Stelle die maximale Punktzahl. Steffen Ringer (Viernheim) belegte Rang zwei, gefolgt von Marvin Kuhs (Falkensee) auf dem dritten Platz. Mit dieser erneut souveränen Leistung baute Erverdi seine Führung im Gesamtklassement auf stolze 150 Punkte aus und geht damit als großer Favorit ins Finale auf dem Badesee in Düren.


Fliegende Motorbootsportler zeigen Technik, Mut und Können

Die fast schwerelos erscheinenden eleganten Rennboote gleiten dahin. Dicht am Geschehen, direkt am Wasser, verfolgen die Zuschauer jede Runde, jeden Lauf und jedes Manöver. Sie drücken ihren Favoriten die Daumen, dass er die Führung behalten kann oder sie endlich nach vorne kommt. Das laute Dröhnen der Motoren übertönt das eigene Wort. In der Luft liegt dieser eine bestimmten Duft – der Hauch von Risiko.

Kopf an Kopf fahren zwei Fahrer auf die Kurve zu. Sie lenken ein- und dann passiert es. Ein Fahrer verliert die Kontrolle über sein Rennboot. Es hebt ab, überschlägt sich und bleibt auf der Kopfseite liegen. Allen Zuschauern stockt der Atem, rote Leuchtkugeln schießen in den Himmel. Rennabbruch. In diesen Sekunden erstarrt die Welt, Augenblicke werden zur Ewigkeit.

Doch das Rettungsteam des Deutschen Motoryachtverbandes reagiert blitzschnell. Bis eben noch unbemerkt, rückt es jetzt in den Fokus aller Augen. Für sie bekommt Schnelligkeit nun eine gänzlich andere Bedeutung. Es geht nicht mehr um den Sieg. Vielmehr gilt es, das Rettungsboot schnellstmöglich, aber auch mit Umsicht, zum Unfallort zu fahren.

Dort angekommen springt der Rettungstaucher ins eiskalte Wasser und taucht zum Piloten. Er zieht diesen schnell, aber möglichst schonend über das Wasser zum Rettungsboot. Zügig, aber mit der gebotenen Vorsicht, ziehen die Mitglieder des Rettungsteams den Piloten mittels Brett an Bord des Rettungsbootes. Sofort wird er vom Rettungsarzt untersucht. Dann Entwarnung, der Fahrer hebt die Daumen. Durchatmen.

Die Rennleitung berät. Nach wenigen Minuten entscheidet sie sich für einen Neustart des Rennens. Nun heißt es wieder Daumen drücken.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie doch am 9. und 10. September zum 4. ADAC/MSG/DMYV Motorbootrennen Obereider in Rendsburg. Ein prall gefülltes Programm garantiert den Besuchern an beiden Tagen echte Spannung, fantastische Action und anspruchsvollen Motorsport.

Veranstaltungsort:
Rendsburg Obereiderhafen
Am Obereiderhafen
24768 Rendsburg

Sie können nicht zur Rennstrecke kommen? Das ist auch kein Problem. Dann schalten Sie doch ein am Sonntag, 10. September auf Sportdeutschland.tv. Der Deutsche Motoryachtverband überträgt die Rennen ab 8.45 Uhr live.


Spannung pur beim Motorboot-Rennsport-Event der Extraklasse im Obereiderhafen

  • Neuer UIM Formel 4-Europameister wird in Rendsburg gekürt
  • Franzose Rudy Revert neuer Spitzenreiter des ADAC Motorboot Masters

Es sind nur noch wenige Tage bis zur vierten Auflage des ADAC / MSG Motorbootrennen Obereiderhafen am 9. und 10. September in Rendsburg. Wenn dann die etwa 25 Piloten aus zehn Nationen – Finnland, Großbritannien, Dänemark, Frankreich, Litauen, den Niederlanden, Polen, Schweden und der Slowakei – um EM-Punkte und Platzierungen kämpfen, will auch der neue Spitzenreiter im ADAC Motorboot Masters, Rudy Revert aus Frankreich, ein gehöriges Wörtchen mitreden.

Beim zweiten Saisonlauf am vergangenen Wochenende auf dem Olympia-Regattarevier in Berlin-Grünau dominierten die beiden Franzosen Revert (Point de l’Arche) und sein Landsmann Jeremy Brisset (Rouen) das Geschehen auf dem 1.200 m langen Kurs. Bei den Sprintrennen am Samstag gewann Brisset den ersten Wertungslauf vor Christian van den Broeck (Amsterdam / NED) und Revert. Der zweite Durchgang ging nach einem tollen Fight an den Freiberger Philipp Franz, der damit seinen ersten Sieg in seiner ersten Saison im ADAC Motorboot Masters feierte. Hinter ihm belegten Brisset und Revert die Plätze zwei und drei. Auch in den Hauptrennen am Sonntag zeigten die beiden Franzosen erneut eine tolle Leistung, belegten die Plätze eins und zwei, gefolgt von Titelverteidiger Max Stilz auf dem dritten Rang.


Neue Konstellation in der Gesamtwertung des ADAC Motorboot Masters

Vor dem dritten Saisonlauf in Rendsburg ergibt sich damit eine neue Konstellation in der Gesamtwertung des ADAC Motorboot Masters. Mit insgesamt 162 Punkten übernimmt der Langstrecken-Spezialist Rudy Revert die Spitzenposition vor Jeremy Brisset (156 Punkte). Der amtierende ADAC Motorboot Masters-Champion Max Stilz (155 Punkte) belegt mit nur einem Punkt Abstand Rang drei des Gesamtklassements.

Für eine Überraschung sorgte „Neuling“ Philipp Franz, der nach seinem Sieg im zweiten Sprintrennen sowie einer soliden Leistung in den Hauptrennen am Sonntag damit vor der nächsten Station in Rendsburg den vierten Platz im Gesamtklassement übernommen hat. Franz selbst zeigte sich selbstbewusst: „Nach dem Sieg im zweiten Sprintrennen kochten bei mir die Emotionen hoch, das war einfach überwältigend. Ich habe bewiesen, dass ich kämpfen kann und den erfahrenen Piloten gezeigt, dass sie mit mir rechnen müssen.“

ADAC Motorboot Masters: Stimmen vom Wochenende in Berlin

Rudy Revert (45 / Point de l’Arche/FRA): „Meine Zielsetzung vor dem Wochenende war ein Platz auf dem Podium. Ich bin total happy, dass es damit geklappt hat. Mehr noch, ich habe die Führung im Gesamtklassement übernommen – einfach genial! Besonders hat es mich gefreut, dass ich zusammen mit meinem Landsmann Jeremy Brisset auf dem Podium stand. Als bei den Siegerehrungen unsere Teams und Freunde die französische Nationalhymne gesungen haben, war das schon ein besonderer und sehr emotionaler Moment.“

Jeremy Brisset (21 / Rouen/FRA): „Ich bin wirklich rundum zufrieden. Anders kann ich das nicht formulieren. Ein erster und ein zweiter Platz in den Sprintrennen, dazu ein Sieg und ein dritter Platz in den Hauptrennen – was will man mehr? Dieses Wochenende verbuche ich für mich als vollen Erfolg.“

Max Stilz (19 / Kernen): „Ich hätte gerne da angeknüpft, wo ich beim ersten Saisonrennen aufgehört habe. Leider habe ich ein völlig durchwachsenes Wochenende erwischt, das mit dem dritten Platz im zweiten Hauptrennen allerdings ein versöhnliches Ende genommen hat.“

Philipp Franz (28 / Freiberg): „Ein Sieg im zweiten Sprintrennen – und das in meiner ersten Saison im ADAC Motorboot Masters – einfach überwältigend. Als ich über die Ziellinie fuhr, habe ich mein Boot vor Freude angeschrien. Die Emotionen kochten bei mir richtig hoch. Auch am Sonntag konnte ich mein Potential bestätigen. Ich habe bewiesen, dass ich kämpfen kann und den erfahrenen Piloten gezeigt, dass sie mit mir rechnen müssen. Darauf will ich für die kommenden Rennen aufbauen.“


Frauenpower im ADAC Motorboot Cup – Dreifach-Erfolg für Denise Weschenfelder

In der Nachwuchsserie ADAC Motorboot Cup gab sich die Vorjahressiegerin Denise Weschenfelder (Karlsruhe) in der Bundeshauptstadt keine Blöße. Doch auch wenn die von den Experten gerne als „Überfliegerin“ bezeichnete 19-Jährige mit drei Siegen in vier Wertungsläufen der Papierform nach das Geschehen am Wochenende dominierte, so sah sie sich doch einer starken Konkurrenz gegenüber. So musste sie den Sieg im ersten Sprintrennen Max Winkler (Heppenheim) überlassen. Doch sie zeigte sich über die gute Performance des 17-Jährigen nicht erstaunt: „Max ist ein starker Kontrahent. Das überrascht mich aber nicht, denn schon beim Saisonauftakt hat er eine gute Performance gezeigt,“ sagte Weschenfelder. In der Addition beider Sprintrennen belegte Weschenfelder den ersten Platz vor Winkler und André Zeipelt (Hagen).

Bei den Hauptrennen am Sonntag ließ Weschenfelder nichts anbrennen, holte sich mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg die volle Punktzahl im ersten Durchgang vor Max Winkler und der Vizemeisterin des Vorjahres, Isabell Weber (Rümmingen). Der zweite Durchgang ging ebenfalls an Weschenfelder, gefolgt von Weber und Max Winkler auf den Plätzen zwei und drei. Winkler zeigte sich nach den Rennen mehr als zufrieden, denn „der Abstand im Gesamtklassement zu Denise wird immer kleiner. So kann es gerne weitergehen.“ Für die 20-jährige Isabell Weber war es jedoch ein Wochenende mit gemischten Gefühlen: „Wir haben nach den Rennen am Samstag das Setup geändert und viel Arbeit reingesteckt. Die Mühen haben sich gelohnt, denn der Katamaran lief am Sonntag einfach super. Dennoch bin ich ein wenig enttäuscht, dass ich keinen Sieg einfahren konnte.“

Mike Szymura, Förderfahrer der ADAC Stiftung Sport und international in der Formel 1 unterwegs, nahm in Berlin gemeinsam mit ADAC Motorboot Masters-Pilot Uwe Brettschneider (Berlin) den jungen Marvin Liehr unter seine Fittiche und zeigte sich begeistert: „Ich habe ihm ein wenig was zur Taktik erklärt und nach dem freien Training am Samstag das Setup ein wenig verändert. Marvin macht das sehr gut und es ist klasse, wie er alles umsetzt.“

Im Gesamtklassement bleibt Denise Weschenfelder vor dem dritten Saisonrennen in Rendsburg mit insgesamt 198 Punkten unangefochten in der Spitzenposition. Auf Rang zwei folgt Max Winkler mit 174 Zählern vor Isabell Weber mit 146 Punkten auf dem dritten Platz.

ADAC Motorboot Cup: Stimmen vom Wochenende

Denise Weschenfelder (Karlsruhe): „Es war schön, mich nach der doch langen Sommerpause wieder mit meinen Kollegen im Fahrerfeld zu messen. Vorgenommen hatte ich mir eine Platzierung unter den Top drei und bin happy, dass es damit geklappt hat. Max Winkler ist ein sehr starker Konkurrent, aber das überrascht mich nicht. Schließlich hat er bereits beim Saisonauftakt in Brodenbach eine gute Performance gezeigt.“

Max Winkler (Heppenheim): „Mit meiner Leistung hier in Berlin bin ich äußerst zufrieden, schließlich konnte ich im ersten Sprintrennen den ersten Sieg meiner Karriere feiern. Allerdings bin ich den zweiten Durchgang dann zu aggressiv angegangen, habe mich nach der Wendeboje eingedreht und damit eine bessere Platzierung verspielt. Auch mit meiner Leistung in den beiden Hauptrennen bin ich mehr als zufrieden. Der Abstand im Gesamtklassement zu Denise wird immer kleiner – so kann es gerne weitergehen.“

Isabell Weber (Rümmingen): „Nach den Rennen am Samstag hatte sich ein Kerzenstecker gelöst und darüber hinaus mussten wir das Setup ändern. Wir haben da viel Arbeit reingesteckt. Die Mühen haben sich gelohnt, denn der Katamaran lief am Sonntag einfach super. Dennoch bin ich ein wenig enttäuscht, dass ich keinen Sieg einfahren konnte.“

Marvin Liehr (Henningsdorf): „Meine Familie und viele Freunde waren an der Rennstrecke. Ich war schon etwas nervös, denn ich habe versucht, noch ein wenig besser zu fahren als sonst. Es ist ein tolles Gefühl, von Formel 1-Pilot Mike Szymura unterstützt zu werden. Einen Platz auf dem Podium hätte ich bei meinem Heimrennen gerne erreicht. Schade, dass es diesmal nicht geklappt hat – aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg.“


Rekordstarterfeld bei der UIM Formel 4-EM in Rendsburg

Bild: ADAC Motorsport

Heißer Kampf um Punkte, Platzierungen und Pokale
Motorboot-Rennsport-Fans dürfen sich auf Wassersport der Extraklasse freuen – unbestrittenes Highlight bei der vierten Auflage des ADAC / MSG Motorbootrennen Obereiderhafen am 9. und 10. September in Rendsburg ist der letzte Wertungslauf zur UIM Formel 4-Europameisterschaft. Im Rahmen des ADAC Motorboot Masters kämpfen die Piloten dabei in verschiedenen Qualifikations-, Sprint- und Hauptrennen um Punkte, Platzierungen und Pokale. Nennungen aus sieben Nationen – Frankreich, Litauen, den Niederlanden, Schweden, der Slowakei und Deutschland – liegen den Organisatoren in Rendsburg bereits vor.

Hochspannung im Obereiderhafen ist garantiert
Der anspruchsvolle Mehrbojen-Parcours mit einer schwierigen Rechts-Schikane, die selbst für erfahrene Piloten schwer zu meistern ist, wird dabei von allen Piloten Höchstleistungen verlangen. Der aktuelle Spitzenreiter und Vorjahressieger im ADAC Motorboot Masters, der 19-jährige Maximilian Stilz aus Kernen, wird in Rendsburg auch gegen die große internationale Konkurrenz erneut eine Top-Performance abliefern wollen. Zu seinen größten Konkurrenten gehören dabei der französische Langstrecken-Spezialist Rudy Revert (Point de l’Arche/derzeit auf Position zwei), aber auch Ricardo Hofmann (Amsterdam/Platz drei) und Jeremy Brisset (Rouen/Rang vier), die 2017 ihre erste Saison im ADAC Motorboot Masters bestreiten. Auch auf den 20-jährigen Morgan Jernfast (Österskär) wird Stilz ein Auge haben müssen, hat der Schwede doch im vergangenen Jahr bei zwei Events der Rennserie mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.

Die „Routiniers“ wie Lokalmatador Torsten Stangenberg (Heidgraben), Vizechampion im ADAC Motorboot Masters 2016, Patrick Wiese (Bondorf), Uwe Brettschneider (Berlin) und Uwe Schwarick (Königs-Wusterhausen) hatten beim letzten Wertungslauf mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie werden alles daran setzen, beim letzten Lauf der UIM Formel 4-EM in Rendsburg eine Podiumsplatzierung zu erreichen.


ADAC Motorboot Cup mit Rekordstarterfeld – GT 15- und GT 6-Nachwuchs am Start

Bild: ADAC Motorsport

Neben den Läufen zur UIM Formel 4-EM steht aber auch der Nachwuchs im Fokus: Mit einem Rekordstarterfeld von neun Piloten kämpfen die jungen Piloten im ADAC Motorboot Cup um eine gute Platzierung, allen voran die Gewinnerin des vergangenen Jahres und derzeitige Spitzenreiterin Denise Weschenfelder aus Karlsruhe. Auch in der GT 15-Kategorie, der Altersklasse ab zehn Jahren, werden sich die jungen Piloten in ihren Dreikantfeilen spannende Wertungsläufe liefern. Hier will vor allem Lokalmatador Brian Lutterbey (Breiholz), Deutscher Meister GT 15 von 2015 und 2016, nichts anbrennen lassen. In der Klasse GT 6 (6- bis 12-Jährige) finden am Samstag die Qualifikations- und Finalläufe zur Deutschen Meisterschaft statt.


Motorboot-Rennsport der Extraklasse im Obereiderhafen

Bild: ADAC Motorsport

Neuer UIM Formel 4-Europameister wird in Rendsburg gekürt
In wenigen Wochen ist es soweit: Bereits zum vierten Mal gehen nationale und internationale Top-Piloten am 9. und 10. September auf dem anspruchsvollen Kurs im Obereiderhafen am Nord-Ostsee-Kanal an den Start. Besonderes Highlight auf dieser international meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße für Seeschiffe: Rendsburg, die nördlichste Location der deutschen Motorboot-Rennserien, ist in diesem Jahr Gastgeber des letzten Wertungslaufes zur UIM Formel 4-Europameisterschaft. Die Piloten kämpfen dabei im Rahmen des ADAC Motorboot Masters um EM-Punkte und -Platzierungen - Spitzensport der Extraklasse ist also garantiert.

Die Organisatoren haben für den europäischen Titelkampf bereits Nennungen von Piloten aus sieben Nationen vorliegen, insgesamt wird mit etwa 25 Piloten gerechnet. Der Mehrbojen-Parcours mit anspruchsvoller enger Rechtsschikane ist für 18 Renn-Katamarane homologiert. Daher werden nach Vorgaben des Weltdachverbandes für den Motorboot-Rennsport (UIM) die Ausscheidungsrennen so organisiert, dass alle eine faire Chance erhalten, sich für die EM-Läufe zu qualifizieren.

ADAC Motorboot Cup und ADAC Jetboot Cup bieten Spannung pur

Bild: ADAC Motorsport

Wie in den vergangenen Jahren stehen auch 2017 die Wertungsläufe der Nachwuchsklasse ADAC Motorboot Cup, der GT 15-Klasse für junge Piloten ab zehn Jahren, der GT 6-Klasse (6- bis 12-Jährige) sowie des ADAC Jetboot Cup auf dem Programm. Viel Action, Adrenalin und Spannung pur ist dabei für Zuschauer und Fans des Motorboot-Rennsports garantiert. Insgesamt 25 Nachwuchs-Piloten starten bei den verschiedenen Läufen im ADAC Motorboot Cup sowie der GT 15 und GT 6-Klassen. Im ADAC Jetboot Cup gehen die etwa 50  Jet-Racer in fünf verschiedenen Klassen – von der Einsteigerklasse Spark bis zur „Königsklasse“ Runabout Open mit bis zu 500 PS starken „Monstern“ – über das Wasser.

Neben den Motorboot- und Jetboot-Rennen bieten die Organisatoren im Obereiderhafen ein interessantes Rahmenprogramm. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Für alle, die einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten, stehen die Sportler im offenen Fahrerlager für Autogrammwünsche, Interviews oder Fachgespräche im zur Verfügung. Eine After-Race-Party am Samstag ist ebenfalls geplant.


Bild: ADAC Motorsport
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