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am 8. und 9. September in Rendsburg


Motorboot-Rennsport der Extraklasse im Obereiderhafen

Bereits zum fünften Mal seit 2014 zeigen an diesem Wochenende (8. und 9. September) nationale und internationale Top-Piloten auf dem anspruchsvollen Parcours im Obereiderhafen am Nord-Ostsee-Kanal Motorboot-Rennsport der absoluten Extraklasse. Fans und Zuschauer können sich jedoch auf ein ganz besonderes Highlight freuen, denn für die Piloten aus dem In- und Ausland geht es in unmittelbarer Nähe zur international meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße für Seeschiffe um DM-Punkte, Platzierungen und Pokale.

Homologiert ist der Mehrbojen-Parcours mit einer schwierigen Rechts-Schikane, die selbst für erfahrene Piloten nur schwer zu meistern ist, für 15 Renn-Katamarane. Daher werden nach Vorgaben des Weltdachverbandes für den Motorboot-Rennsport (UIM) die Ausscheidungsrennen so organisiert, dass alle Piloten eine faire Chance erhalten, sich für die Rennläufe zu qualifizieren.

Die Zuschauer können sich im Obereiderhafen auf spannende Rennen der Extraklasse freuen.

Neben den Motorboot- und Jetboot-Rennen bieten die Organisatoren im Obereiderhafen ein interessantes Rahmenprogramm: Für alle, die einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten, stehen die Piloten im offenen Fahrerlager für Autogrammwünsche, Interviews und Fachgespräche zur Verfügung.


Kein Buch mit sieben Siegeln!

Bei Namen wie „WaveBlaster“, „Aquatrax“ oder „Virage Freedom“ und dem Blick auf die Klasseneinteilung mit über 100 verschiedenen Modellen, die bei den fünf Serien des Jetboot Cup an den Start gebracht werden können, scheint es sich wirklich um ein Buch mit sieben Siegeln zu handeln. Doch um fairen Rennsport zu garantieren, hat sich der ADAC beim Jetboot Cup für eine einfache und transparente Einteilung in fünf verschiedene Klassen entschieden: Runabout Open, Runabout Stock, Ski Open, Ski Stock sowie Spark.

Hierbei gibt es eine einfache, grundsätzliche Unterteilung in „Sitzer“ und „Steher“, die auch für das ungeübte Auge der Zuschauer leicht verständlich ist. Denn bei den Sitzern ist der Pilot mit dem Körper auf dem Ski und hält sich am Lenker mit den Armen fest. Die Steher nutzen ein sogenanntes Stand-up Modell und federn jeden Sprung und jede Welle mit den Beinen ab.

Für einen fairen Wettbewerb gibt es darüber hinaus eine zweite, grundsätzliche Unterteilung in drei verschiedene Klassen – „Stock“, „Open“ sowie die Einsteigerklasse „Spark“, die 2018 bereits zum dritten Mal ausgefahren wird. In der Stock-Klasse sind Boote ab Werk am Start, bei denen nur einige wenige Modifikationen für den Renneinsatz erlaubt sind. In der Open-Klasse dagegen geht praktisch alles, was man will und kann – vorausgesetzt, es handelt sich um einen Jetski-Rumpf und Jetski-Motor.

Ob nun Rennen auf einem Sitzer- oder Steher-Modell anstrengender sind, ist nicht einfach zu beantworten, aber so viel ist klar: Sitzer benötigen durch die große Beschleunigung einen gut austrainierten Oberkörper und viel Brustmuskulatur, aber auch eine Menge Kraft in den Oberarmen, damit sie sich in den Kurven gut festhalten können. Bei den Stehern ist ein gutes Gleichgewicht das A und O. Im aufgewühlten Wasser muss der Pilot die Balance halten, jeden Sprung und jede Welle mit den Beinen abfedern und das geht auf die Rückenmuskulatur.