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ADAC Jugendfreizeit 2015 goes USA

Strandfeeling in K(C)alifornien
berichtet von und mit Daniela Jaschinski

Am 22.05.2015 startete die diesjährige ADAC Jugendfreizeit. Das Naturfreundehaus direkt am Strand von Kalifornien war bereits am frühen Nachmittag aufgesucht und die Zimmer mit Schildern für die Kids präpariert worden. Als gegen 16:00 Uhr alle Betreuer mitsamt ihren Jugendlichen anreisten war die Stimmung ausgelassen, die Zimmer wurden bezogen, erste Problemchen im Team gelöst, die Spielekiste des ADAC unsicher gemacht und der Garten erstürmt.

Vor dem Abendessen um 18:00 Uhr hatte Jugendreferentin Daniela Jaschinski die Ehre, alle Teilnehmer zu begrüßen und den weiteren Ablauf zu erläutern. Dann wurde herzhaft zusammen gegessen.

Im Anschluss ging es gleich weiter in den ansprechenden Seminarraum im Dachgeschoss, welcher mit vielen Sitzsäcken zum kuscheln einlud. Hier zeigten Tobi, Mats und Steffen einen Zusammenschnitt aus den gesammelten Videos von der Jugendfreizeit 2014. Das Video war toll geschnitten und mit Musik unterlegt, allen Kindern sowie den Betreuern gefiel der Rückblick sehr. Nachdem alle herzlich über die Freizeiterinnerungen von Sylt gelacht hatten, starteten wir zur Schnitzeljagd. Hier mussten alle in Gruppen aufgeteilt eine vorgegebene Strecke finden, Aufgaben erfüllen, Rätsel lösen und Stationen meistern. Im Anschluss ging es gegen 22 Uhr für alle ins Bett.

Am Samstag Morgen war es bewölkt und regnete. Zum Glück stand für den Vormittag der Palmengarten in Holm mit seinem Adventure Indoor Mini Golf auf dem Programm. Hier wurde abwechselnd Minigolf und Eisstockschießen gespielt. Nebenan befand sich noch eine RC Anlage für ferngesteuerte Fahrzeuge, welche auch viele neugierige Augen anzog.

Am Nachmittag fand unser Spiel ohne Grenzen am Strand statt. Alle Betreuer hatten sich Spiele überlegt und die Kids absolvierten diese in 3er und 4er Gruppen. Zwischendurch gab es zur Stärkung ein paar leckere Naschis. Zurück in unserer Unterkunft grillten die Betreuer, dazu gab es leckere Salate und Brot. Der Abend stand zur freien Verfügung, wer wollte, konnte noch nach Herzenslust vorgefertigte Holzwappen bemalen.

Am Sonntag bestiegen wir nach dem Frühstück und mit einem Lunchpaket im Rucksack unsere Fahrräder. Fahrradhelme mussten noch hin und her getauscht werden, bis jeder einen passenden Helm auf dem Kopf hatte. So radelten wir nach Laboe. Besichtigten das U-Boot sowie das Ehrenmal, wobei einige die Treppen stiegen und andere den Fahrstuhl nutzen. Wieder andere schafften es, ihre Höhenangst zu besiegen und ebenfalls die Aussicht zu genießen.

Bevor wir auf dem Rückweg am Abenteuerspielplatz Wendtorf anhielten, hatten alle noch 1 ½ Stunden Zeit, in Dreiergruppen Laboe auf eigene Faust zu erkunden. Der Spielplatz war schnell erreicht, er lockte mit großzügigen Wiesen, Rutschen, einem Floß und einer Seilbahn über Wasser.

Als wir mit unseren Drahteseln nach mehrmaligem Halt zum Reparieren einiger Fahrräder (Kette abgesprungen, Gangschaltung defekt) im Naturfreundehaus ankamen, gab es Abendessen. Mit vollen Mägen entfachten wir danach ein Lagerfeuer und grillten noch Stockbrote und Marshmallows. Am Montag spazierten wir bei kaltem Wind am Strand entlang. An einer Eisdiele angekommen, gab es kein erfrischendes Eis, sondern einen wärmenden Kakao. Getobt am Strand wurde natürlich trotzdem. Einige stürzten sich sogar todesmutig in die Fluten.

Im Seminarraum wurden anschließend noch schicke Schlüsselanhänger gebastelt und zum krönenden Abschluss spielten die Betreuer ihr eingeübtes Theaterstück vor. Hier bestand die Aufgabe darin, drei zuvor erhaltene Gegenstände (ADAC Flagge, neongelbes NetzShirt, grüne Gießkanne) in die Geschichte mit einzubeziehen. Diese Aufgabe erfüllten die Betreuer zur Freude aller Kids mit Bravur.

Mit Ende der Theateraufführung trafen auch bereits die ersten Eltern ein, um ihre Kids wieder in Empfang zu nehmen. Gegen 14 Uhr waren alle wieder in den Armen ihrer Eltern, konnten von den Erlebnissen berichten und die Betreuer wurden in den wohlverdienten „Feierabend“ entlassen.

Wir freuen uns bereits auf 2016 und rufen bis dahin „Wir sehen uns in Mölln!“