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Zur Förderung der Jugendarbeit in den Ortsclubs, welche sich schwerpunktmäßig im Motorrad-
Speedway-Sport betätigen, führen der ADAC Schleswig-Holstein und seine Ortsclubs
gemeinsam die ADAC Speedway Schule durch. Ziel ist es, junge interessierte
Menschen, die bisher noch keinen Kontakt zum Motorrad-Bahnsport hatten, an diesen
heranzuführen.

Die Ortsclubs stellen hierfür geeignete Motorräder zur Verfügung, die bei den einzelnen
Lehrgängen der ADAC Speedway Schule eingesetzt werden. Der jeweilige veranstaltende
Ortsclub wird durch geeignete Trainer/Instruktoren den interessierten Kindern und Jugendlichen
die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse für den Einstieg in den Speedway-
Sport vermitteln. Darüber hinaus stellt er geeignete Flächen für die Durchführung der ADAC
Speedway Schule zur Verfügung.

Teilnehmerinformationen

Wer kann teilnehmen?

Die ADAC Speedway Schule richtet sich an Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und
16 Jahren, die Interesse am Speedway-Sport haben. Die Teilnehmer/-innen müssen sicher,
auch in kritischen Situationen, das Fahrradfahren beherrschen. Sie dürfen über keinerlei
einschlägige Wettbewerbserfahrung verfügen und bisher an maximal zwei
Lehrgängen zur ADAC Speedway-Schule teilgenommen haben.

Die Teilnehmerzahl pro Lehrgang ist auf 12 begrenzt. Der Ausrichter kann eine Mindestteilnehmerzahl
pro Lehrgang festlegen.

Mindestens ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person muss während des gesamten
Lehrgangs auf dem Lehrgangsgelände anwesend sein.

Wie und wo kann ich mich anmelden?

Die Anmeldung zum Lehrgang erfolgt mittels des vom ADAC Schleswig-Holstein bzw. vom veranstaltenden Ortsclub herausgegebenen Anmeldeformulars bis zu dem vom Ortsclub angegebenen Anmeldeschluss, siehe hierzu in der Lehrgangsinformation des Ortsclubs. Die Anmeldung ist grundsätzlich von beiden Erziehungsberechtigten zu unterschreiben. Bei Anmeldungen, die von nur einem Erziehungsberechtigten unterschrieben wurden, erklärt dieser, dass alleiniges Sorgerecht besteht.

In der Anmeldung ist die Angabe des Alters und der Körpergröße zwingend erforderlich, damit die Zuteilung eines geeigneten Motorrades möglich ist.

Was kostet mich die Teilnahme?

Die Teilnahmegebühr pro Lehrgang im Rahmen der ADAC Speedway Schule beträgt
30,00 Euro. Darin enthalten ist die Bereitstellung der Motorräder und der Sicherheitsbekleidung
sowie die Vermittlung der Inhalte gemäß dieser Richtlinie zur Durchführung der
ADAC Speedway Schule, der Versicherung und sonstiger Gebühren.


Die Teilnahmegebühr ist vor Ort bei der Anmeldung bar zu entrichten oder auf das vom
Ortsclub angegebene Konto im Vorwege zu überweisen. Näheres hierzu ist in der Lehrgangsinformation
des Ortsclubs geregelt.

Welche Motorräder stehen zur Verfügung?

Die Ortsclubs stellen zur Durchführung der ADAC Speedway Schule Motorräder folgender
Jugendklassen zur Verfügung: Junior A (6-11 Jahre), Junior B (10-16 Jahre). zur Verfügung.
Die Motorräder sind speziell zur Durchführung der ADAC Speedway Schule hergerichtet
und ggf. von ihrer Leistung her entsprechend gedrosselt und dem Einsatzzweck angepasst.
Die Motorräder verfügen zusätzlich zu einem mit Handgelenk der Fahrerin/ des
Fahrers verbundenen Not-Aus-Schalters über eine zweckentsprechende Funkabschaltung
mit deren Hilfe der Trainer/ Instruktor auf Knopfdruck den Zündfunken unterbrechen kann,
um so den Motor während der Fahrt ausschalten zu können.

Brauche ich einen eigenen Helm?

Die Teilnehmer haben festes, Knöchel bedeckendes Schuhwerk und Ganzkörper bedeckende
Bekleidung (lange im Unterschenkelbereich enganliegende Hose und langärmeliges
Sweatshirt) sowie Wechselbekleidung mitzubringen. Wenn vorhanden, ist ein eigener
Motorradhelm sinnvoll. Auch eigene Arm- und Knieschützer (z.B. vom Inlineskaten) sowie
Handschuhe (Leder oder Textil) sind gerne mitzubringen.

Die Ortsclubs stellen für die Durchführung der ADAC Speedway Schule eine begrenzte
Anzahl Helme in unterschiedlichen Größen und Schutzkleidung (Protektorenhemden mit
Ellenbogenschutz und Nierengurt, Nacken- und Knieschützer), Handschuhe und Schutzbrillen
bzw. Helmvisiere zur Verfügung, die von den Teilnehmern genutzt werden können.
Da insbesondere die Helme von mehreren Personen an einem Lehrgangstag benutzt werden,
werden ebenfalls Sturmhauben ausgegeben, die die Teilnehmer im Anschluss behalten
dürfen.

Was wird bei der ADAC Speedway Schule gemacht?

Die Kinder sollen bei der ADAC Speedway Schule unter fachkundiger Aufsicht das Fahren
mit einem Speedway-Motorrad erlernen. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
ohne großen Kostenaufwand die Möglichkeit zu geben, heraus zu finden, ob sie talentiert
und geeignet für diesen Sport sind und daran Spaß haben könnten. Beim Lehrgang wird
insbesondere auf folgende Einzelbereiche Wert gelegt.

Kennenlernen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen sich mit den Trainern und
Instruktoren sowie auch untereinander bekannt, um mögliche Ängste abzubauen. Ein wesentlicher
Bestandteil bei dem Lehrgang ist die gegenseitige Unterstützung und Hilfestellung.

Bekleidung
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die Bedeutung und Wichtigkeit
der Sicherheitsbekleidung und deren korrekte Handhabung kennen.

Technik
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen kurzen Überblick über die
Funktion des Motors, die Kraftübertragung und die Lenkung.

Aufwärmen
Beim Motorrad-Bahnsport werden verschiedenste Muskelpartien beansprucht.
Hierzu ist es erforderlich, dass der Körper langsam mit Aufwärmübungen, Dehnund
Gleichgewichtsübungen in Schwung gebracht wird. Hinzu kommen auch entsprechende
Lockerungsübungen.

Funktion des Motorrades
Die Bedienelemente des Motorrades wie Kickstarter, Gasgriff,
ggf. Choke, Kraftstoffhahn, Not-Aus-Schalter und Kupplung werden den Kindern spielerisch
erklärt, mit ihnen probiert und getestet.

Fahrtraining Teil 1
Im ersten Teil des Fahrtrainings sollen die Fähigkeiten zum Starten
des Motorrades, das An- und Weiterfahren mit dem Motorrad aus dem Stand auf einer
Maschine mit Automatikkupplung sowie das Anhalten auf Anweisung gelernt und trainiert
werden.

Fahrtraining Teil 2
Im zweiten Teil des Fahrtrainings wird das Fahren von Kurven auf
einer altersgerechten Maschine geübt. Hierbei werden auch die richtige Blickführung und
ggf. der Einsatz des Innenfußes mit einbezogen. Teilnehmer/ -innen im Alter und mit den
körperlichen bzw. seelischen Voraussetzungen der Klasse Junior B erlernen und üben
zusätzlich das Anfahren und Hoch-/ Herunterschalten.

Spiel zum Abschluss und Feedback
Die Feedbackrunde kann spielerisch mit unterschiedlichen
Methoden gestaltet werden.

Speedway-Sport in Schleswig-Holstein
Den Eltern werden während des Lehrganges wichtige Informationen zur Struktur im Motorsport,
der Bedeutung des ADAC und seiner Ortsclubs, den Trainingsmöglichkeiten sowie
den persönlichen und technischen Voraussetzungen zur Teilnahme am
Speedwaysport in Schleswig-Holstein und darüber hinaus nähergebracht. Interessierte
Eltern bekommen entsprechende Handouts, Flyer und sonstige Informationsmaterialien.

Instruktoren und Trainer?

Die eingesetzten Instruktoren und Trainer sind sich ihrer besonderen Verantwortung im
Umgang mit Kindern und Jugendlichen bewusst. In diesem Zusammenhang bilden sich
die Instruktoren und Trainer regelmäßig weiter. Die Leitung einer Veranstaltung im Rahmen
der ADAC Speedway Schule sollte ein Trainer haben, der mind. im Besitz einer
DOSB-Trainer-Lizenz C Breitensport Motorrad ist.

Wie sieht die Aufsichtspflicht aus?

Bei den Lehrgängen zur ADAC Speedway Schule muss jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer
mindestens von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Diesem obliegt
während der Dauer des Lehrganges die gesetzliche Aufsichtspflicht. Die Verantwortlichkeit
der Instruktoren und Trainer beschränkt sich ausschließlich auf die sportlich-fachlich erforderlichen
Lehrgangsteile.

Wie sollen sich Teilnehmer und Eltern verhalten?

Die Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Eltern haben sich zu jedem Zeitpunkt des Lehrganges
sportlich fair und kooperativ zu verhalten. Den Anweisungen der Instruktoren und
Trainern ist grundsätzlich Folge zu leisten. Bei Missachtung und besonderem Fehlverhalten
obliegt die Entscheidung eines Ausschlusses vom Training dem leitenden Trainer.