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Lizenzpflichtige Disziplinen

Bild: ADAC Motorsport

Wem touristische Veranstaltungen nicht mehr ausreichen und lieber mit seinem Oldtimer im Grenzbereich fahren möchte, ist bei den Rundstreckenrennen für alte Grand-Prix-Fahrzeuge, Touren- und GT-Wagen auf den bekannten Rennstrecken bestens aufgehoben. Neben der Präsentation des historischen Rennfahrzeuge im Fahrerlager steht auch der Kampf um Sekunden und Platzierungen im Vordergrund. Wie bei modernen Rundstreckenrennen, werden auch hier Freie Trainings, Qualifikationstrainings und Rennen gefahren auf Bestzeit gefahren.

Für all diejenigen Rennsportbegeisterten, die ihrem Fahrzeug die Anstrengungen nicht zu muten möchten, finden bei den Gleichmäßigkeitsprüfungen auf der Rundstrecke ebenfalls ein Betätigungsfeld. Bei den Gleichmäßigkeitsprüfungen geht es im Wesentlichen darum, jede Runde möglichst mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit zurückzulegen.

Was für die Fans von historischen Automobilen gilt, trifft auch für Liebhaber des Rennsports mit alten Motorrädern zu. Auch hier werden Wettbewerbsveranstaltungen auf den verschiedensten Rennstrecken durchgeführt. Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) schreibt in Verbindung mit dem Veteranen Fahrzeugverband (VFV) die Deutsche Historische Motorradmeisterschaft aus, bei der Solomotorräder und Gespanne zugelassen werden, welche mindestens 20 Jahre alt sind und einen VFV Fahrzeugpass besitzenden.

Die Wertungsläufe werden als sogenannte Gleichmäßigkeitsläufe durchgeführt, bei denen es darauf an kommt, das Motorrad möglichst gleichmäßig über die Distanz zu bringen. Jede Abweichung zur Referenzzeit bringt entsprechende Strafpunkte. Gewinner am Ende eines Gleichmäßigkeitslaufes ist der Teilnehmer mit der geringsten Anzahl an Strafpunkten.