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04.10.2019

Speedway: Brokstedter Herzschlagfinale gegen den AC Landshut

Der MSC Brokstedt e.V. im ADAC ist der neue deutsche Speedwaymeister. Nach 1997 und 2014 feiern die "Wikinger" ihren dritten Titel in der Eliteliga. In einem wirklich spannenden zweiten Finale konnte sich die Mannschaft von Teammanagerin Sabrina Harms auf dem Holsteinring am Ende mit 45:39 gegen den AC Landshut, den bisherigen Meister,  durchsetzen.

Vor rund 2500 Zuschauern bei perfekten Bedingungen sah es dabei lange Zeit nicht wirklich gut aus. Die "Devils" aus Landshut konnten im ersten Lauf des Tages ein souveränes 5:1 einfahren und hatten danach lange Zeit die Führung in den Händen.

Vor dem neunten Lauf hatten die Gäste die Führung mit 26:22 konstant gehalten ehe die "Wikinger" dann den berühmten Spies umdrehten. Lukas Fienhage (3) und Rune Holta (2) sorgten gegen Valentin Grobauer (1) und Stephan Katt (0) mit ihrem 5:1 für den 27:27-Ausgleich und für großen Jubel bei den Fans. Was folgte, war aus Brokstedter Sicht nahezu perfekt. In Lauf 11 sorgten Kai Huckenbeck und Lukas Fienhage mit ihrem 4:2 gegen Grobauer und Mark Riss endgültig für die Wende. Der Norweger Rune Holta und der "Man of the Match", Timo Lahti aus Finnland brachten den MSC im letzten Vorlauf mit einem sensationellen 5:1 gegen Vaclav Milik und Victor Kulakov endgültig auf die Siegerstraße.

Ein 3:3 im ersten Finallauf reichte, um den dritten Titel in den Norden zu holen. Den Schlußpunkt in einem sehenswerten Finale, setze erneut Timo Lahti, der mit einem Laufsieg das 45:39 perfekt machte!

"Wir haben heute eine sepaktakuläre Saison mit dem Titelgewinn gekrönt", so das Fazit von MSC-Teammanagerin Sabrina Harms. In der Tat war es eine Saison mit Höhen und Tiefen, die es so wohl noch nie in der nunmehr 36 jährigen Brokstedter Vereinsgeschichte gegeben hat. Harms: "Es waren zwei Finalrennen auf Augenhöhe, voller Dramatik, sportlich fair und mit respektvollen Umgang - so soll es sein!"  Am Ende war es ein Herzschlagfinale zweier sehr gut besetzten Teams, die sich sehensweerten Speedway-Sport auf Augenhöhe geliefert haben. Dem 42:42 im ersten Finallauf in Landshut in seiner ganzen Dramaturgie, folgte nun der zweite Akte, der genauso spannend war und letztlich den "Wikingern" den Titel bescherte.