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03.06.2019

Bergring: Stephan Katt möchte Bergringpokal-Erfolg wiederholen

Brokstedt/Neuwittenbek/ Teterow. Immer wieder Pfingsten lockt der Bergring in Teterow zahlreiche Fans in die Mecklenburgische Schweiz. Auch wenn das traditionsreiche Rennen in den Heidbergen in diesem Jahr bereits in die 99. Auflage geht und der Zuschauerzuspruch in den vergangenen Jahren doch deutlich abgenommen hat – der Mythos, der sich rund um das Bergringwochenende gebildet hat, scheint sowohl bei den aktiven Fahrern als auch bei den Motorsportfans ungebrochen. Stand das Pfingstwochenende in der Vergangenheit komplett im Zeichen des Bergringrennens - gefahren wurde sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag - hatten sich die Verantwortlichen vom MC Bergring Teterow im letzten Jahr dazu entschieden die Rennen auf der anspruchsvollen Grasbahn nur noch am Pfingstsonntag auszutragen. Allen Kritikern und Skeptikern zum Trotz schien dies die richtige Entscheidung, konnten die Organisatoren doch in diesem Jahr eine Steigerung bei den Meldungen für diesen Motorsportklassiker verzeichnen. Neben ehemaligen Bergringpokalgewinnern wie Pauls Cooper und Mitch Godden (beide Großbritannien) werden auch Manfred Knappe oder Christian Hülshorst mit an den Start gehen. In die Teiolnehmerliste für das anstehenden Rennen 9. Juni hat sich in diesem Jahr auch wieder Stephan Katt aus Neuwittenbek bei Kiel eingetragen. Für den 39 Jährigen ist das Rennen in den Heidbergen vor den Toren Teterows eine ganz besondere Herausforderung.
„Als Fahrer auf dem Bergring muss man ein Allround-Talent sein“, weiß Katt zu berichten. Der dreimalige Grasbahn-Europameister weiß wovon er spricht. Im Jahre 2011 war der gebürtige Kieler zum ersten Mal in Teterow gestartet, steigerte sich von Jahr zu Jahr und gewann 2015 den legendären Bergringpokal. „Das war damals eine riesige Überraschung. Für mich war es natürlich eine ganz große Sache und es macht mich stolz, dass dieser Erfolg nun auf alle Ewigkeiten wie in Stein gemeißelt scheint.“
Nachdem der Fahrer, der dem MSC Brokstedt e.V. im ADAC als Mitglied angehört und für seinen Heimatverein lange Jahre in der Speedway-Bundesliga gestartet ist, den legendären Bergringpokal gewann, gehörte er in den Folgejahren stets zum Kreise der Favoriten ohne jedoch noch einmal ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Geht es nach dem "Catman" soll dies in diesem Jahr anders werden. "Natürlich steht der Spaß an erster Stelle doch wenn ich die Chance bekomme zu gewinnen werde ich versuchen diese auch zu nutzen.

„Ich fahre sehr gern in Teterow. Die Strecke ist sicherlich in der Kombination aus Links- und Rechtskurven gepaart mit den Sprüngen und den Höhenunterschieden die größte Herausforderung für einen Bahnsportler. Ich persönlich liebe diesen Kurs ganz einfach.“

Geht es nach Stephan Katt geht der Bergringpokal 2019 nach vier Jahren zum zweiten Mal in seiner langen Geschichte nach Schleswig-Holstein obwohl Katt größten Respekt vor der sportlichen Konkurrenz und dem anspruchsvollen Kurs hat: "Pfingsten ist in Teterow alles möglich. Ich bin mir sicher, dass die Zuschauer ein spannendes Rennen erleben werden bei dem der Ausgang wie immer vollkommen offen ist."