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14.05.2018

Motorrad: Dilger und Katt in Wittstock erfolgreich

Für Max Dilger und Stephan Katt vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC endete der Auftritt beim Grasbahn-Europameisterschaftshalbfinale auf dem Heidering in Wittstock erfolgreich. So erreichten gleich beide ihr sportliches Ziel und qualifizierten sich für das EM-Finale im französischen Tayac am 7. Juli. Das ein Grasbahn-Rennen auf einer klassischen Sandbahn wie in Wittstock stattfinden sollte, mag zwar auf den ersten Blick etwas kurios erscheinen, doch fiel die Entscheidung zur Ausrichtung eines der beiden Halbfinal-Rennen auf Sand ganz einfach aufgrund der Tatsache, dass sich kein geeigneter Austragungsort in Deutschland fand. Weder für die Zuschauer noch für die 18 gestarteten Fahrer tat dieser Umstand allerdings einen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Die rund 1500 Fans sahen im brandenburgischen Wittstock insgesamt 15 spannende Läufe und erlebten dabei Motorsport auf höchstem Niveau.

Sowohl der Schwarzwälder Max Dilger in Diensten des MSC Brokstedt als auch Stephan Katt aus Neuwittenbek bei Kiel, hatten vor dem Rennen die Qualifikation für das Finale in Frankreich als sportliches Ziel ausgegeben. Mit zehn Punkten nach vier Wertungsläufen zog Katt, der bereits dreimal den Grasbahn-EM-Titel gewinnen konnte, zwar nur knapp in das so genannte B-Finale ein, doch reichte hier ein vierter Rang um sich einen der insgesamt neun Qualifikations-Plätze zu sichern, die letztlich die Qualifikation bedeuteten. Ganz anders mutete indes der Auftritt von Max Dilger an. Nach 14 Zählern in den Vorläufen sicherte sich der Broksteder Neuzugang einen Startplatz im alles entscheidenden Finallauf und belegte am Ende als bester deutscher Teilnehmer den fünften Rang.

Dilger selbst zeigte sich nach dem Rennen überrascht von der eigenen Leistung: „Unser Ziel war die Qualifikation doch im Laufe des Rennens zeigte sich, dass immer mehr möglich wurde. Leider habe ich den Sprung auf das Siegerpodest verpasst.“ Als Gesamtsieger überzeugte letztlich der Tscheche Joseph Franc, der die beiden Franzosen Mathieu Tresarrieu und Dimitri Bergé auf die Plätze verwies.