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08.07.2019

Speedway: MSC Brokstedt muss Bundesligarennen am Freitag gewinnen

In der Speedway-Bundesliga hat der MSC Brokstedt e.V. im ADAC noch alle Trümpfe in der eigenen Hand. Um den Einzug in die beiden Finalläufe für die Vergabe des Titels „Deutscher Meister 2019“ unter Dach und Fach zu bringen, muss die Mannschaft von Teammanagerin Sabrina Harms das letzte Rennen der diesjährigen Vorrunde im Speedway-Oberhaus gewinnen. Mit dem Match beim MSC „Wölfe“ Wittstock, steht am kommenden Freitagabend (Start auf dem Heidering um 19,30 Uhr) allerdings ein ganz harter Brocken für Brokstedt auf dem Programm. „Wittstock war bereits im letzten Jahr im Finale, verpasste dabei jedoch den Titelgewinn und wird sicherlich alles daran setzen in diesem Jahr einen erneuten Anlauf zu nehmen.“ Für Sabrina Harms steht außer Frage, dass am Freitag ein spannendes Duell mit dem Gegner aus Brandenburg auf ihre „Jungs“ wartet. Die Situation vor der Spitzenbegegnung der Liga ist dabei klar. Der MSC Brokstedt als derzeitiger Tabellenführer wäre mit einem Sieg im Finale. Dies gilt jedoch auch ebenso für die „Wölfe“ aus Wittstock. Diese rangieren zwar derzeit „nur“ auf dem dritten Tabellenplatz, würden allerdings mit einem Heimsieg ihrerseits die Tabellenführung übernehmen. Sowohl Brokstedt als auch Wittstock haben bereits ein Rennen verloren, wobei die „Wikinger“ aus Brokstedt das bessere Punktekonto aufweisen. Der noch amtierende Deutsche Meister AC Landshut, hat als Tabellenzweiter noch zwei ausstehende Rennen (in Stralsund und zu Hause gegen Diedenbergen), noch keine Niederlage kassiert und könnte sich daher sogar noch eine knappe Niederlage aus zwei Rennen erlauben. Das dem MSC Brokstedt am Freitag sogar ein Unentschieden genügen würde, verweist MSC-Pressesprecher Michael Schubert in den Bereich des eher Unwahrscheinlichen. „Ein Unentschieden im Speedway ist zwar theoretisch möglich, kommt allerdings so gut wie niemals vor.“ Sollten die „Devils“ aus Landshut allerdings noch beide anstehenden Rennen verlieren, könnte es sogar noch zu einem Finale zwischen Brokstedt und Wittstock kommen, egal wie das Duell am Freitag ausgeht. „Davon geht allerdings niemand aus“, so Schubert.

Somit gilt es aus Sicht der Schleswig-Holsteinischen Stahlschuhartisten alles auf eine Karte zu setzen. Harms: „Wir wollen in die Finalläufe und somit hilft es uns nicht zu taktieren. Wir benötigen einen Sieg.“ Vor dem Rennen in Wittstock kann Sabrina Harms in Bezug auf die Mannschaftsaufstellung auf bewährte Kräfte setzen. Neben dem norwegischen „Dauerbrenner“ Rune Holta, wird Timo Lahti (Finnland) die zweite Ausländerposition bei den „Wikingern“ besetzen. Angeführt wird die Mannschaft von Kapitän Kai Huckenbeck. Lukas Fienhage, Danny Maaßen und Fabian Wachs werden das Team komplettieren.