Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
04.09.2020

Der BMW-Pilot zeigte einmal mehr eine beeindruckende Vorstellung am Nürburgring. Durch das Triple aus Pole-Position, schnellster Rennrunde und Rennsieg beim 5. Lauf des ADAC Hansa/Schleswig-Holstein SimRacing Pokals nahm er Henrik Stoldt Platz 1 in der Gesamtwertung ab. Das Markenduell zwischen BMW und Porsche geht damit auch am Nürburgring an BMW.

Bereits im Qualifying ließ Jan Nimz wieder „richtig fliegen“ und ließ keinen Zweifel aufkommen, dass mit ihm auf der Traditionsrennstrecke in der Eifel zu rechnen sei. Mit 1:55,112 konnte er sich die Pole-Position sichern und nahm darüber hinaus für diese schnellste Runde im Zeittraining 5 Zusatzpunkte mit. Platz 2 ging diesmal nicht an Henrik Stoldt im Porsche 911 GT3 R.Diesen Platz und 4 Zusatzpunkte konnte sich Jakob Siebert sichern – nicht ganzunüberraschend, konnte Siebert doch bereits beim letzten Rennen in Spa mit Platz 3überzeugen und ein tolles Ergebnis einfahren. Ganze 13 Tausendstelsekunden hinter Siebertwurde Jan Wenninger im Porsche 911 GT3 R Dritter. Der Gaststarter, der bereits in Spa-Francorchamps mit Platz 3 im Qualifying und Platz 6 im Rennen ein tolles Debut feierte, zeigteauch am Nürburgring erneut seine Klasse. Komplett wurden die Top 5 durch Henrik Stoldt aufdem vierten und Lukas Rohde auf dem fünften Platz, beide ebenfalls im Porsche 911 GT3 R.Durch Platz 4 konnte sich Stoldt „nur“ 2 Zusatzpunkte sichern, sodass Jan Nimz bereits nachdem Qualifying nach Meisterschaftspunkten mit Stoldt gleichzog.

Den besten Start erwischte Jakob Siebert, der Jan Nimz überholen und sich damit die Führung holen konnte. Siebert dominierte in seinem neongrünen Porsche 911GT3 R den Rennbeginn. Dahinter lieferten sich Nimz und Stoldt ein packendes Duell um den zweiten Platz, welches Nimz jedoch für sich entscheiden konnte. Ab Platz 4 bildete sich ein Porsche-Zug, den Jan Wenninger anführte. Mit Lukas Rohde, David Putzke, Marvin Böhm und Marvin Möller folgten fünf weitere, schnelle 911er. Mit David Putzke mischte ein weiterer Gaststarter ganz vorne im Renngeschehen mit. Mehr Probleme hatte hingegen Lucas Tippach in seinem BMW Z4 GT3. Der Drittplatzierte der Meisterschaft konnte das Tempo der Spitze nicht mitgehen und war in Positionskämpfe rund um den zehnten Platz verwickelt. Patrick Seitz im Lamborghini Huracan GT3 erlebte einen ähnlich schwierigen Rennverlauf wie bereits in Spa. Von Platz 10 gestartet, fiel er nach dem Start bis auf Platz 18 zurück – erneut war Seitz also in Sachen Aufholjagd gefragt.

An der Spitze konnte Jan Nimz im weiteren Verlauf des Rennens Jakob Siebert überholen und legte damit den Grundstein für den nächsten Sieg im ADAC Hansa/Schleswig-Holstein SimRacing Pokal. Siebert musste Nimz dann ziehen lassen, konnte seinerseits jedoch bis zur Rennhälfte den zweiten Platz souverän gegen Henrik Stoldt verteidigen. Allerdings leistete sich Siebert dann einen kleinen Ausrutscher, den Stoldt umgehend ausnutzte und am Konkurrenten vorbeizog.

Im Anschluss machte auch Jan Wenninger auf Platz 4 Druck auf Siebert und konnte Siebert schließlich ebenfalls überholen. Lukas Rohde im „Pink Panther“ zeigte auf Platz 5 ein starkes Rennen ohne Fehler, konnte die Pace der Konkurrenz jedoch nicht mitgehen.

Auch auf den Plätzen im Mittelfeld wurde das Markenduell zwischen Porsche und BMW weitergeführt. Lucas Tippach, Dennis Kessler und Kevin Krüger im BMW lieferten sich spannende Positionskämpfe mit den Porsche-Piloten Morten Diercks, Andreas Konopka und Marvin Möller.

Im Kampf um die Meisterschaft war Henrik Stoldt gefordert, Jan Nimz unter Druck zu setzen, wollte er seine Tabellenführung behalten. Stoldt musste seinerseits jedoch auch in den Rückspiegel schauen, da Jan Wenninger auf Platz 3 nah an ihm dran war und Platz 2 noch nicht aufgegeben hatte. 10 Minuten vor Rennende zeigte Stoldt Nerven und drehte sich im Schumacher-S raus. Jan Wenninger und auch Jakob Siebert nutzten diesen Fehler und schoben sich an Stoldt vorbei. Stoldt nahm das Rennen auf Platz 4 wieder auf.

Jan Nimz fuhr unterdessen einem ungefährdeten und souveränen Sieg entgegen. Dabei schnappte er sich einen Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde und machte damit das „Triple“ aus Pole-Position, schnellster Rennrunde und Rennsieg komplett. Damit übernahm Nimz die Führung in der Meisterschaft des ADAC Hansa/Schleswig-Holstein SimRacing Pokals. SiFaT Performance-Pilot Jan Wenninger wurde Zweiter und konnte damit ein ganz starkes Rennen feiern, ebenso wie Jakob Siebert, der seine tolle Leistung von Spa bestätigte und erneut auf dem Podium stand. Henrik Stoldt konnte nur noch Schadensbegrenzung betreiben und sicherte sich den 4. Platz. Lukas Rohde holte sich mit Platz 5 wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze in der Meisterschaft. Da Rohde sowohl Marvin Böhm (Platz 7), als auch Lucas Tippach (Platz 9) hinter sich ließ, konnte der „Pink Panther“ an beiden Piloten in der Meisterschaft auf Platz 3 vorbeiziehen. Direkt hinter Rohde kam Gaststarter David Putzke ins Ziel, der damit ebenso wie Teamkollege Jan Wenninger bereits in Spa einen erfolgreichen Einstand feiern konnte.

Für Patrick Seitz im Lamborghini Huracan endete die Aufholjagd diesmal bereits auf Position 15.Dennoch war Seitz damit einmal mehr bester Pilot außerhalb des Markenduells zwischenBMW und Porsche. Zweiter in dieser Wertung wurde diesmal Andreas Schnieber, der seinenMcLaren 650S GT3 auf Platz 21 ins Ziel brachte. Holger Sparsam im Mercedes AMG GT3 konntesein Rennen auf Platz 25 beenden und wurde Dritter in dieser Wertung.

Die nächste Station des ADAC Hansa/Schleswig-Holstein SimRacing Pokals ist am Mittwoch, 16.09.2020 auf dem Red Bull-Ring in Österreich. Der Kampf um die Meisterschaft bleibt ebenso spannend wie das Markenduell zwischen BMW und Porsche. Bis zum 09.09.2020, haben Gaststarter die Möglichkeit, sich für das Rennen am Red Bull-Ring einzuschreiben. Wir freuen uns auf den 6. Lauf des ADAC Hansa/Schleswig-Holstein SimRacing Pokals.