Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
06.11.2018

Mit einem zweiten Platz verabschiedet sich Meisenzahl in die Wintersaison
Drei Wochen nach dem sehr erfolgreichen Debüt und Klassensieg im VW Golf GTI der TCR Klasse im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring, der VLN, stand bereits das nächste Rennen für den jungen Nordfriesen an: Das 3h RCN Rennen der Rundstrecken Challenge am Nürburgring. Gefahren wurde auf der rund 25 km langen Rennstreckenkombination aus geschichtsträchtiger Nordschleife und moderner Grand Prix Strecke des Nürburgrings.

Gestartet ist Meisenzahl mit Gerrit Günther, der bereits schon mehrfach auf die Erfahrungen, Tipps und Tricks von dem Rennfahrer von der Nordseeküste zurückgegriffen hat. Mehrere Coachings standen bereits auf dem Programm, bei denen Günther sich stetig und sehr erfolgreich steigern konnte – so auch am vergangenen Samstag, bei dem das Ergebnis zwar nicht in den Hintergrund rücken sollte, aber die weitere Entwicklung und Erfahrung Günthers definitiv im Vordergrund stand, was sich im Rennen noch auszahlen sollte.

Pünktlich um 9:00 Uhr begann das Zeittraining auf der rund 25 km langen Strecke in der Eifel bei sehr anspruchsvollen und feuchten Bedingungen. Nach der ersten Pflichtrunde von Gerrit Günther mit Meisenzahl als Coach auf dem Beifahrersitz übernahm dieser das Steuer des rund 125 PS starken Opel Corsa und setzte direkt in der ersten Runde ein erstes Ausrufezeichen mit seiner Erfahrung. Teamchef Arnold Höppe und Meisenzahl entschieden sich sofort gemeinsam mit Günther nach der ersten gezeiteten Runde dazu, dass Meisenzahl direkt auf eine zweite, gezeitete Runde rausgehen soll. Hintergrund war, dass der Zweitplatzierte in der Klasse V2 (Produktionswagen bis 1,8 Liter Hubraum) in greifbarer Nähe war. Und trotz einer „Code-60 Phase“, bei der Meisenzahl auf rund 500 Metern die Geschwindigkeit auf 60 km/h drosseln musste, lohnte sich die erneute Rausfahrt und wurde mit einem zweiten Platz in der Startaufstellung belohnt. Um Günther bei den abtrocknenden Bedingungen weitere Sicherheit zu geben, rutschte Meisenzahl wieder auf den Beifahrersitz und unterstützte ihn bei einer weiteren fliegenden Runde.

Meisenzahl nach dem Zeittraining: „Mit dem Opel Corsa hat sich Gerrit ein wirklich hervorragendes Fahrzeug ausgesucht, welches von vorne bis hinten top vorbereitet ist! Sicherlich belächelt man in der heutigen Zeit einen Opel Corsa C mit rund 125 PS, aber um wirklich schnell und vor allem sicher auf Rennstrecken zu werden, ist ein kleines Rennfahrzeug sehr gut geeignet! Und außerdem bringt es unheimlichen Spaß die „Großen“ Fahrzeuge, die meist mehr als 100 PS mehr Motorleistung haben, durch Fahrerfahrung und -technik zu besiegen!“, strahlt Meisenzahl über beide Ohren!

Der Start zum 3h Rennen wurde um 15:30 Uhr mit der grünen Ampel pünktlich freigegeben – Meisenzahl hielt sich gekonnt aus allen Vorfällen heraus und machte direkt einige Plätze im Gesamtklassement gut. Durch einsetzenden Regen wurden alle Fahrer auf die Probe gestellt. Der junge Nordfriese behielt die Nerven und spulte souverän seine Runden ab und übergab nach geplanten sieben Runden das Lenkrad im Opel an Günther auf einem mehr als ansehnlichen 60. Platz im Gesamtklassement von 146 Startern. Der Regen verstärkte sich, doch Günther profitierte von der morgendlichen Coachingeinheit und brachte am Ende einen sicheren und wohlverdienten zweiten Platz in der Klasse über die Ziellinie!

Damit beendet der Nordfriese eine sehr erfolgreiche und spannende Rennsportsaison 2018 und blickt auf viele interessante Einsätze zurück, die wir gerne im Jahresabschluss aufarbeiten werden!