Das gesammelte Geld stammt aus dem Nikolaus-Trail des Motorsportvereins kommt dem Wünschewagen des ASB Schleswig-Holstein zugute. Mit diesem besonderen Projekt werden schwerstkranken Menschen letzte Herzenswünsche erfüllt.
Noch kurz vor Weihnachten ging es für den Wünschewagen nach Hamburg: Gemeinsam mit seiner Familie durfte ein todkranker Junge einen letzten Ausflug in Hagenbecks Tierpark erleben. „Er leidet an einem Gehirntumor im Endstadium. Solche Fahrten gehen einem sehr nahe“, erzählt Petra Knuth. Die Kellinghusenerin engagiert sich seit knapp einem Jahr ehrenamtlich beim Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Der in Elmshorn stationierte Bus bringt sterbenskranke Menschen jeden Alters zu Orten, die sie noch einmal sehen oder erleben möchten.
Am Dienstag, 30. Dezember, nahm Petra Knuth eine Spende in Höhe von 350 Euro vom AC Kellinghusen entgegen. Das Geld stammt aus dem Nikolaus-Trail des AC Kellinghusen und unterstützt die rein ehrenamtliche und spendenfinanzierte Arbeit des Wünschewagens.
Erlöse aus dem Nikolaus-Trail für den guten Zweck
„Wir wollten in diesem Jahr erstmals bewusst etwas Gutes tun und haben uns für den Wünschewagen entschieden, weil es auch thematisch gut zu uns als Motorsportverein passt“, erklärte der AC-Vorsitzende Sascha Suppe bei der Übergabe. Insgesamt kamen 273,50 Euro aus Startgeldern und Spenden zusammen, die der Verein anschließend auf 350 Euro aufstockte.
Am 6. Dezember nahmen 22 liebevoll geschmückte Fahrzeuge am Nikolaus-Trail teil. Die aufwendige Dekoration wurde sogar belohnt: Wer besonders kreativ war, erhielt eine Reduzierung des Startgeldes um 50 Prozent – die andere Hälfte wanderte automatisch in den Spendentopf.
Die Spende wird nun für weitere Wunschfahrten eingesetzt. „Ob ein letzter Besuch am Strand, die Teilnahme an einer Taufe oder ein Ausflug ins HSV-Stadion – oft muss alles sehr schnell organisiert werden, weil den Menschen nicht mehr viel Zeit bleibt“, erklärt Petra Knuth.
