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ADAC Bundesendlauf Jugendenduro in Fürstenwalde

Der ADAC Schleswig-Holstein reiste mit einem über 40-köpfigen Gesamt-Team zum 5. Bundesendlauf im Jugendenduro nach Fürstenwalde. Dort sollten unsere drei Mannschaften à 4 Fahrern bestens betreut werden. Für viele Beteiligte nicht mehr das erste Mal hatte man in diesem Jahr bereits einige Erfahrung dabei. Ebenso war das Gelände der Fürstenwalder unseren norddeutschen Sandstrecke bzw. verwachsenen Kieskuhlen ähnlich. Durch das vorab stattgefundene Kadertraining mit Milan Schmüser stand der Fokus am Vortag auf dem konzentrierten Ablaufen der beiden Sonderprüfungen. Da die Fahrspur insgesamt sehr breit abgesteckt war, wurde hier intensiv über die richtige Spurenwahl diskutiert.

Am Renntag wurden zur Eröffnung der Veranstaltung alle Regionalkader auf die Original-Startrampe der DEM gebeten und dort zusammen mit ihren Mannschaftsbetreuern vorgestellt. Ein großer Moment für die Beteiligten.
Papier- und technische Abnahme sowie das Abstellen der Motorräder im Parc Ferme wickelten die Kinder meist zusammen mit den Eltern bereits routiniert ab. Genauso routiniert baute der Rest der Mannschaft in dieser Zeit die großen ADAC Service-Zelte samt Material auf. Bei der anschließenden Team-Besprechung stimmte man sich final mit den Fahrern ab, besetzte die verschiedenen Service-Posten und verteilte die vom ADAC gesponsorten Fahrershirts.                                                                                   
Vormittags starteten wie gewohnt zunächst die Klassen 50ccm und 65ccm, 4 Runden a 7km galt es zu bewältigen. Nachmittags wurde die Runde deutlich auf 10km erweitert und die Rundenzahl auf 5 bei den 85ccm bzw. 6 Runden bei den 125ccm erhöht. Der MC Fürstenwalde zeigte an dieser Stelle seine Klasse und präsentierte einen in jeder Hinsicht würdigen Bundesendlauf. Die hohe Gesamt-Distanz führte unsere Fahrer teilweise an ihre Grenzen, sowohl körperlich als auch mental. Dennoch brachten wir mit viel Unterstützung sämtliche unserer drei Mannschaften ins Ziel, trotz diverser Stürze und technischer Probleme, die es allesamt zu bewältigen galt. Am Ende erreichte unsere Mannschafft ADAC-SH 1 (Alexander Glöckner, Leon Kuhlmann, Mattis Valentin, Jonas Hildmann) den 8. Platz von 21. gestarteten Teams. Die Mannschaft ADAC-SH 2 (Reik Gollub, Mex Harder, Erik Böhnke, Jan Petersen) belegte den 12. Platz und Mannschaft ADAC-SH 3 (Willem Luth, Konstantin Setinin, Iven Dörendahl, Max Pelle Ungerer) erreichte Platz 19.
Sieger der Veranstaltung wurde in einem Herzschlagfinale der gastgebende ADAC Berlin-Brandenburg vor dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und dem ADAC Sachsen.
Nach der großen Siegerehrung reisten ausnahmsweise nur wenige Teilnehmer ab, denn es folgte noch eine lange Fahrerlager-Party, an der die Schleswig-Holsteiner nicht ganz unbeteiligt waren...

Neben der rein sportlichen Leistung zeigte das gesamte Team ADAC SH vor, während und auch nach den Rennen ein professionelles wie auch sympathisches Gesicht und wir gehörten in jeder Hinsicht zu den Playern und Treibern dieser Veranstaltung. Das Team bedankt sich bei allen beteiligten für ein wieder Mal ganz großes Wochenende und freut sich auf eine neue Saison in 2027 und den bereits angekündigten Bundesendlauf Enduro in Sonnefeld.