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Meine erste Europameisterschaft

In diesem Jahr durfte ich das erste Mal an einer Europameisterschaft teilnehmen. Es schon sehr aufregend. Ausgerechnet in diesem Jahr waren die Läufe ziemlich weit weg. Das erste Wochenende war in Frankreich in Massais. Danach mussten wir nach Entrimo in Spanien an der Portugiesischen Grenze, dann folgte Civita Castellana in Italien und als Abschluss Werl in Deutschland. 


Für mich war es eine super spannende, aufregende aber auch sehr lehrreiche Saison. 
Gleich am erstem EM Wochenende in Frankreich durfte ich am zweiten Tag auf dem Treppchen stehen, das war ein absolutes Highlight. Ich bin zweite geworden.

Dann folgte das Spanien Wochenende. Solche Steine wie in Spanien habe noch nie gesehen geschweige denn bin ich darübergefahren. Ungewohnt war für mich, dass ich auf den Steinen so eine gute Traktion hatte. 
Am ersten Tag bin ich leider gestürzt, nachdem ich auch in Spanien im Podiumbereich mitkämpfen konnte. Durch den Stutz bin ich dann leider nur 4. geworden. Trotz der Verletzung an der Hand, konnte ich den ersten Tag zu ende fahren und am zweiten wieder starten und mich wieder auf den vierten Platz kämpfen. 


Nun kam das dritte EM – Wochenende und wir machten uns auf nach Italien. Es war ausgesprochen heiß und wir hatten 43 Grad im Schatten und es war ein Riesenrundkurs und es ging kein Luftzug. Die Sektionen lagen mir anscheinend sehr und ich konnte mir am ersten Tag den dritten Platz sichern und konnte diesen riesengroßen Erfolg am zweiten Tag toppen. Denn da bin ich tatsächlich zweite geworden. 
In der Gesamtwertung war ich auf dem vierten Platz. Jedoch waren nur 5 Punkte Unterschied zum dritten Platz.


Dann hatte ich ein bisschen EM- Pause bis es in Werl zum Abschlusswochenende ging. Nach Werl bin ich mit sehr gemischten Gefühlen gefahren. Da ich wusste wie viele Punkte mich vom dritten Platz trennten und was ich machen musste um es zu erreichen. Das war ein enorm großer Druck für mich. Ich setzte mich wohl so sehr unter Druck, dass ich leider nicht so abliefern konnte wie ich eigentlich wollte und könnte.
Ich muss wohl noch lernen mit dem Druck klar zu kommen und meine sportliche Leistung dadurch nicht beeinflussen zu lassen.


Ich konnte mir in meiner ersten EM einen vierten Platz sichern und im Nachhinein bin ich darauf stolz.


Der ADAC Schleswig – Holstein, mein Team „Hippel Racing“ und meine Familie hat mich auf dieser EM - Reise sehr gut begleitet. Vielen herzlichen Dank dafür.